Geschichte

Die Idee

Nach den Wirren des 2. Weltkriegs sehnte man sich nach einem Europa in Freundschaft unter Völkern. Zur 800-Jahr-Feier von Eicken-Bruche (Deutschland) 1965 sollte dieser Wunsch eine erste Erfüllung erfahren. Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten wurde man mit Eke (Belgien), Eecke (Frankreich) und Eiken (Schweiz) fündig. Die Freude bei den Initianten aus Eicken-Bruche war sehr gross, als alle drei Einladungen positiv beantwortet wurden. So fand 1965 anlässlich der 800-Jahr-Feier in Eicken das erste Treffen der vier "Eichen"-Dörfer statt.

 

Der Initiator

Es ist bis heute und auch in der weiteren Zukunft dem Eickener Gerhard Granz hoch anzurechnen, dass er diese Gemeinschaft gegründet hat. Sein Leitgedanke war: "Durch Freundschaft zum Frieden in allen Ländern mit allen Menschen, die guten Willens sind!"

 

Die Umsetzung

Alle zwei bis drei Jahre finden seit 1965 Treffen in regelmässigen Wechseln in den Dörfern der Vier-Dörfer-Gemeinschaft statt - und alle zehn Jahre richtet Eicken-Bruche die Feierlichkeiten aus. Die Grundgedanken von Gerhard Granz lauteten:

 

1) Die Partnerschaft soll weiterhin einen Beitrag zur Völkerverständigung in Europa leisten.

 

2) Zwischenzeitlich sollten viele private Besuche stattfinden.

 

3) Die offiziellen Dörfer-Treffen sind die Höhepunkte der Partnerbeziehung.

 

4) Private Unterkünfte für die Gäste sind das Mittel für persönliche Kontakte.

 

Nach dem Eiken 2010 das letzte Mal die Eichen-Dörfer in der Schweiz begrüssen durfte, ist die Vorfreude auf das

Vier-Dörfer-Treffen vom 5. - 8. Juli 2019, riesig.

 

Quelle:

"Ortschronik 850 Jahre Eicken-Bruche"